Gipserleistung in Zürich

Aussenputz in Zürich

Aussenputz schützt die Fassade und prägt ihre Oberfläche. Untergrund, Wasseraufnahme, Rissrisiko, Sockel und Exposition bestimmen Grundputz, Armierung und Deckputz. Je nach System werden mineralische Putze oder systemgebundene Aufbauten auf Mauerwerk und Dämmung gewählt.

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Wetterfester mineralischer Aussenputz an der Fassade eines Zürcher Gebäudes

Welcher Aussenputz? Bindemittel und Strukturen

Aussenputze unterscheiden sich in ihrem Bindemittel und in der Oberflächenstruktur. Das Bindemittel bestimmt Wasseraufnahme, Diffusionsoffenheit und Verschmutzungsverhalten; die Struktur bestimmt, wie die Fassade wirkt und wie gut sie Unregelmässigkeiten verzeiht.

  • Kalkputz und Kalkzementputz: mineralisch, diffusionsoffen und bewährt auf Mauerwerk; der klassische Grundputz.
  • Silikatputz: mineralisch gebunden, farbtonstabil und durch seine Alkalität weniger anfällig für Algen.
  • Silikonharzputz: wasserabweisend und verschmutzungsarm, trotzdem diffusionsoffen – häufig auf Wärmedämmverbundsystemen.
  • Kunstharzputz: elastisch und farbintensiv, aber weniger diffusionsoffen; eher für spezielle Systemaufbauten.
  • Strukturen: Abrieb bzw. Vollabrieb, Kratzputz, Rillen- oder Reibeputz, Kellenwurf und Besenstrich.

Was kostet es, eine Fassade von 100 m² zu verputzen?

Für einen neuen mineralischen Aussenputz nennen Schweizer Richtwerte 2026 rund CHF 60–90 pro m², Material und Arbeit. 100 m² Fassade kommen damit auf rund CHF 6'000–9'000. Gerüst, Abdeckungen, Armierung bei rissigem Untergrund, Anschlussprofile und Mehrwertsteuer werden oft separat ausgewiesen.

Neuer Aussenputz auf alten Putz – und auf altes Mauerwerk

Neuer Putz auf altem Putz funktioniert, wenn der Bestand tragfähig ist. Dazu wird die Fassade abgeklopft; hohl klingende und sandende Stellen werden entfernt. Auf dem tragfähigen Altputz folgt eine Armierungsschicht mit Gewebe und danach der neue Deckputz.

Ohne Grundierung zu verputzen ist riskant: Stark saugende Untergründe entziehen dem frischen Putz Wasser und er haftet schlecht. Je nach Untergrund wird vorgenässt, grundiert oder ein Spritzbewurf als Haftbrücke aufgebracht. Bei altem Bruchstein- oder Backsteinmauerwerk mit Salzen im Sockel kommt ein Sanierputz nach WTA zum Einsatz, der Salze einlagert, statt abzuplatzen.

Passt das zu Ihrem Projekt?

Typische Anwendungen für Aussenputz

Diese Beispiele helfen bei der ersten Auswahl. Der passende Aufbau wird am konkreten Objekt festgelegt.

  • Neue mineralische Fassaden
  • Erneuerung nicht tragfähiger Deckputze
  • Reparierte oder ergänzte Fassadenflächen
  • Putzaufbauten auf geeigneten Dämm- oder Mauerwerkssystemen
  • Fassaden mit hoher Niederschlagsbelastung
  • Objekte mit besonderen Farb- oder Strukturwünschen

Was gemacht wird

Aussenputz: Ablauf in Schritten

Der genaue Ablauf hängt von Bestand, Fläche und gewünschtem Ergebnis ab.

  1. 1

    Untergrund und Exposition prüfen

  2. 2

    Putzaufbau und Detailanschlüsse wählen

  3. 3

    Flächen schützen und vorbereiten

  4. 4

    Grund-, Armierungs- und Deckschichten ausführen

  5. 5

    Trocknung und Oberfläche kontrollieren

Vor der Offerte

Aussenputz richtig planen

Je klarer Untergrund, Nutzung und Zieloberfläche beschrieben sind, desto besser lässt sich der passende Aufbau vergleichen.

01

Untergrundverträglichkeit

Festigkeit und Wasseraufnahme der Schichten müssen zueinander passen.

02

Textur und Farbe

Körnung und Farbton beeinflussen Erscheinung, Verschmutzung und bauphysikalisches Verhalten.

03

Wetter und Trocknung

Temperatur, Sonne, Wind und Niederschlag begrenzen geeignete Ausführungsfenster.

04

Mineralisch oder systemgebunden

Kalk-Zement-Putze sind dampfdiffusionsoffen und robust, kunstharzgebundene Systeme flexibler in Struktur und Farbton. Die Wahl folgt aus Untergrund, Dämmung und Erscheinungsbild.

Kosten & Umfang

Preisfaktoren: Aussenputz

Pauschale Quadratmeterpreise sind nur vergleichbar, wenn Aufbau und Nebenarbeiten gleich definiert sind.

  • Untergrundvorbereitung und Armierung
  • Gerüst und Witterungsschutz
  • Deckputz, Struktur und Anschlussdetails
  • Flächenzugänglichkeit und Etappierung

In Stadt und Kanton

Aussenputz in Zürich: Was zu beachten ist

Exposition, Sockelzone und Niederschlagsbelastung unterscheiden sich je Fassadenseite. Die Ausführung muss ausserdem in ein geeignetes Wetter- und Trocknungsfenster passen.

Wann eine weitere Fachstelle nötig ist

Feuchtequellen, nicht tragfähige Altputze und aktive Risse müssen vor einem neuen Deckputz behoben werden. Bei Bestandsobjekten ist die Verträglichkeit des neuen Systems mit dem Untergrund nachzuweisen.

Schneller zur passenden Offerte

Angaben für eine vergleichbare Offerte

Sie müssen noch nicht alles wissen. Senden Sie, was bereits vorhanden ist; Fotos sind freiwillig.

  • Fassadenmasse und Gebäudehöhe
  • Fotos von Fläche, Sockel und Anschlüssen
  • Bestehender Aufbau, soweit bekannt
  • Gewünschte Körnung und Farbe
  • Angaben zur Wetterseite und Beschattung

Häufige Fragen

Fragen zu Aussenputz

Welcher Aussenputz ist der beste?

Es gibt keinen universell besten Putz. Das System muss zum Untergrund, zur Dämmung, zur Lage und zum gewünschten Erscheinungsbild passen.

Kann neuer Putz auf alten Putz?

Nur auf ausreichend tragfähigem und kompatiblem Bestand. Haftung, Hohlstellen und Feuchte müssen geprüft werden.

Warum blättert Aussenputz an bestimmten Stellen ab?

Häufig wirken Feuchte von oben, Fehler in der Wasserführung oder nicht kompatible Altschichten zusammen. Sockel, Fensterbänke und Dachrinnen sollten vor der Reparatur kontrolliert werden.

Wann kann im Jahr aussen verputzt werden?

Der Auftrag braucht geeignete Temperaturen und Trocknungsfenster; Frost und anhaltender Niederschlag sind zu vermeiden. Die passende Saison für Fassadenarbeiten liegt in der Regel von Frühjahr bis Herbst.

Was kostet neuer Aussenputz?

Schweizer Richtwerte 2026 nennen für einen mineralischen Aussenputz rund CHF 60–90 pro m², Material und Arbeit; eine Fassade von 100 m² kommt damit auf rund CHF 6'000–9'000. Gerüst, Armierung bei rissigem Untergrund, Abdeckungen und Anschlussprofile werden oft separat ausgewiesen.

Kann man ohne Grundierung verputzen?

Auf stark saugendem Mauerwerk nicht zuverlässig: Der Untergrund entzieht dem frischen Putz Wasser, der Putz haftet schlecht und reisst. Je nach Untergrund wird deshalb vorgenässt, grundiert oder ein Spritzbewurf als Haftbrücke aufgebracht.

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