Gesamtkonzept
Dämmstärke, Brandschutz, Fensterlage, Sockel und Dachrand müssen zusammen geplant werden.
Gipserleistung in Zürich
Ein Wärmedämmverbundsystem verbindet Dämmstoff, Befestigung, Armierung und Oberputz. Wirkung und Dauerhaftigkeit hängen besonders von Anschlüssen, Feuchteschutz und dem bestehenden Untergrund ab. Als Dämmstoffe kommen EPS, Mineralwolle oder Dämmputze zum Einsatz – die Wahl richtet sich nach Brandschutz, Feuchte und Förderbedingungen.
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Die beste Fassadendämmung ist die, die zu Gebäude, Brandschutz und Budget passt. Bei einem Wärmedämmverbundsystem wird der Dämmstoff auf die Wand geklebt und gedübelt, armiert und verputzt. Ab bestimmten Gebäudehöhen verlangen die VKF-Brandschutzvorschriften nicht brennbare Dämmstoffe oder Brandriegel.
Schweizer Richtwerte 2026 nennen für Aussenputz mit Wärmedämmverbundsystem rund CHF 120–200 pro m². Für 100 m² Fassade ergibt das rund CHF 12'000–20'000, ohne Gerüst, Anpassungen an Fenstern, Storen und Dachrand, Bewilligung und Mehrwertsteuer.
Rechenbeispiel: Eine ungedämmte Backsteinwand aus den 1970er-Jahren hat einen U-Wert um 1,1 W/m²K. Mit 10 cm EPS (λ 0,032) sinkt er auf rund 0,25 W/m²K – die Wärmeverluste durch diese Wand gehen um etwa drei Viertel zurück. Das Gebäudeprogramm fördert Wanddämmungen gegen aussen gemäss seinen Programmbedingungen nur, wenn nach der Sanierung ein U-Wert von höchstens 0,20 W/m²K erreicht wird; das bedeutet je nach Wand und Dämmstoff meist 12–18 cm. Die aktuellen Bedingungen vor dem Gesuch prüfen.
Eine gedämmte Fassade ist an der Oberfläche kälter, weil kaum noch Wärme von innen nachkommt. Nach kalten Nächten bleibt Tau länger stehen, was Algenbewuchs begünstigt; Putz- und Farbsystem sowie ein ausreichender Dachvorsprung wirken dem entgegen.
Passt das zu Ihrem Projekt?
Diese Beispiele helfen bei der ersten Auswahl. Der passende Aufbau wird am konkreten Objekt festgelegt.
Was gemacht wird
Der genaue Ablauf hängt von Bestand, Fläche und gewünschtem Ergebnis ab.
Gebäude und Energieziele erfassen
Details, Bewilligung und Förderung klären
System und Anschlüsse planen
Dämmung, Armierung und Deckputz ausführen
Sockel-, Fenster- und Dachranddetails abschliessen
Vor der Offerte
Je klarer Untergrund, Nutzung und Zieloberfläche beschrieben sind, desto besser lässt sich der passende Aufbau vergleichen.
Dämmstärke, Brandschutz, Fensterlage, Sockel und Dachrand müssen zusammen geplant werden.
Förderbedingungen sind aktuell und projektspezifisch zu prüfen; ein Gesuch muss in der Regel vor Arbeitsbeginn erfolgen.
In der Stadt Zürich ist eine Aussendämmung grundsätzlich bewilligungsrelevant. Schutzstatus früh klären.
EPS ist günstig und einfach, Mineralwolle nicht brennbar und diffusionsoffen, Dämmputze arbeiten schlank und denkmalverträglicher. Welche Lösung zulässig und förderfähig ist, hängt vom Objekt ab.
Wichtig: Förderbeiträge und Bewilligungen müssen vor Auftrag bzw. Arbeitsbeginn anhand der aktuellen offiziellen Bedingungen geprüft werden.
Kosten & Umfang
Pauschale Quadratmeterpreise sind nur vergleichbar, wenn Aufbau und Nebenarbeiten gleich definiert sind.
In Stadt und Kanton
Fördergesuch, Bewilligung und Detailplanung müssen vor Arbeitsbeginn in der richtigen Reihenfolge erfolgen. Bei inventarisierten Objekten ist eine frühe Abstimmung besonders wichtig.
Energie-, Brandschutz- und Schutzanforderungen können Fachplanung verlangen; die Ausführung sollte erst nach geklärtem Gesamtaufbau offeriert werden. Auch die Zustimmung der Stockwerkeigentümer ist in Mehrfamilienhäusern früh zu sichern.
Schneller zur passenden Offerte
Sie müssen noch nicht alles wissen. Senden Sie, was bereits vorhanden ist; Fotos sind freiwillig.
Häufige Fragen
Das ergibt sich aus Bestand, Zielwert, Material und konstruktiven Grenzen. Eine Pauschalzahl ersetzt keine Planung.
Möglich, wenn Projekt und Antrag die aktuellen Bedingungen erfüllen. Der Antrag muss rechtzeitig vor dem relevanten Arbeitsbeginn gestellt werden.
In der Stadt Zürich ist eine Aussendämmung grundsätzlich bewilligungsrelevant. Auch bei Grenzabständen, Fensterpositionen und geschützten Objekten ist die Vorabklärung entscheidend.
EPS (Hartschaum) ist leicht, günstig und einfach zu verarbeiten, aber brennbar. Mineralwolle ist nicht brennbar und diffusionsoffen, verlangt aber sorgfältige Befestigung. Die Eignung hängt von Brandschutz, Untergrund und Systemzulassung ab.
Schweizer Richtwerte 2026 nennen für Aussenputz mit Wärmedämmverbundsystem rund CHF 120–200 pro m². Für 100 m² Fassade sind das rund CHF 12'000–20'000, ohne Gerüst, Anpassungen an Fenstern, Storen und Dachrand sowie Mehrwertsteuer.
Die Oberfläche einer gedämmten Fassade ist kälter, was Algenbewuchs begünstigen kann. Anschlüsse an Fenstern, Storen und Dachrand verursachen Mehraufwand, EPS ist brennbar, leichte Systeme sind stossempfindlicher, und verklebte Verbundsysteme lassen sich später nur aufwendig rückbauen.
Das hängt von bestehender Wand, Energieverbrauch, ohnehin anstehenden Fassadenarbeiten, Wärmebrücken und möglichen Anschlussdetails ab. Eine Energieberatung kann Varianten bewerten; Förderung und Bewilligung sollten vor dem Arbeitsbeginn geklärt werden.
Entscheidungshilfen
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