Schadenstiefe
Oberflächliche Verschmutzung ist anders zu behandeln als ein nicht tragfähiger Putzaufbau.
Gipserleistung in Zürich
Eine Fassadensanierung beginnt mit der Ursache. Risse, Abplatzungen, Algen, Feuchte und hohle Stellen können ähnlich aussehen, verlangen aber unterschiedliche Massnahmen. Je nach Schadenstiefe reichen lokale Reparaturen, eine neue Beschichtung, ein neuer Deckputz oder ein vollständiger Aufbau – in Abstimmung mit Bewilligung und Schutzstatus.
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Eine Putzfassade hält nicht ewig: Versicherer und Fachstellen nennen für eine umfassende Renovation Intervalle von rund 30 bis 50 Jahren. Welche Massnahme nötig ist, hängt von der Schadenstiefe ab. Von Renovation spricht man, wenn die Oberfläche aufgefrischt wird; von Sanierung, wenn Schäden im Aufbau behoben oder die Gebäudehülle energetisch verbessert wird.
Für Fassadenrenovationen nennen Schweizer Kostenübersichten rund CHF 6'600 bis 22'000, die Hälfte unter etwa CHF 12'000 (Stand 2026) – das sind vor allem Anstriche und Reparaturen an Einfamilienhäusern. Für einen neuen mineralischen Aussenputz nennen Schweizer Richtwerte 2026 rund CHF 60–90 pro m², für Aussenputz mit Wärmedämmverbundsystem rund CHF 120–200 pro m².
Als Rechenbeispiel: 100 m² Fassade neu verputzen liegt damit bei rund CHF 6'000–9'000, mit Aussendämmung bei rund CHF 12'000–20'000. Gerüst, Abdeckarbeiten, Fensterbänke, Storen- und Dachrandanschlüsse sowie die Mehrwertsteuer kommen je nach Offerte dazu und machen bei kleinen Gebäuden einen grossen Anteil aus.
Passt das zu Ihrem Projekt?
Diese Beispiele helfen bei der ersten Auswahl. Der passende Aufbau wird am konkreten Objekt festgelegt.
Was gemacht wird
Der genaue Ablauf hängt von Bestand, Fläche und gewünschtem Ergebnis ab.
Fassade und Zugänglichkeit dokumentieren
Schäden und Ursachen untersuchen
Sanierungsumfang und Materialverträglichkeit festlegen
Gerüst, Schutz und Ausführung koordinieren
Abschlusskontrolle und Pflegehinweise festhalten
Vor der Offerte
Je klarer Untergrund, Nutzung und Zieloberfläche beschrieben sind, desto besser lässt sich der passende Aufbau vergleichen.
Oberflächliche Verschmutzung ist anders zu behandeln als ein nicht tragfähiger Putzaufbau.
Fensterbänke, Sockel, Dächer und Anschlüsse müssen Feuchte zuverlässig ableiten.
Material-, Farb- oder Dämmänderungen können bewilligungs- oder denkmalpflegerelevant sein.
Steht ohnehin eine Fassadenarbeit an, lassen sich Dämmung und Fassade oft sinnvoll kombinieren. Die Reihenfolge von Förderung, Bewilligung und Arbeitsbeginn muss stimmen.
Kosten & Umfang
Pauschale Quadratmeterpreise sind nur vergleichbar, wenn Aufbau und Nebenarbeiten gleich definiert sind.
In Stadt und Kanton
Material-, Farb- oder Dämmänderungen können in der Stadt Zürich bewilligungsrelevant sein. Schutzstatus und Wasserführung an Sockel, Fenstern und Dachrand sollten vor der Systemwahl geklärt werden.
Aktive Risse, eindringendes Wasser oder konstruktive Schäden benötigen vor der sichtbaren Putzsanierung eine Ursachenklärung. Bei Mehrfamilienhäusern sind zudem Zustimmung und Kostenverteilung der Stockwerkeigentümer zu klären.
Schneller zur passenden Offerte
Sie müssen noch nicht alles wissen. Senden Sie, was bereits vorhanden ist; Fotos sind freiwillig.
Häufige Fragen
Nicht zwingend. Tragfähige Flächen können je nach Ursache lokal repariert oder beschichtet werden. Ein Flickenteppich ist aber nicht immer sinnvoll.
Das hängt von Eingriff, Zone und Schutzstatus ab. In Zürich sollte dies vor Material- oder Erscheinungsänderungen geklärt werden.
Algen und Moose entstehen meist dort, wo Feuchte auf der Fassade haften bleibt und sie lange schattig und feucht liegt. Wasserführung, Beschattung und die Oberflächenstruktur sind die Ansatzpunkte, nicht der Anstrich allein.
Schweizer Kostenübersichten nennen für Fassadenrenovationen rund CHF 6'600 bis 22'000, die Hälfte unter etwa CHF 12'000 (Stand 2026). Pro Quadratmeter nennen Schweizer Richtwerte 2026 rund CHF 60–90 für einen neuen mineralischen Aussenputz und rund CHF 120–200 mit Wärmedämmverbundsystem, jeweils ohne Gerüst.
Versicherer und Fachstellen nennen für eine umfassende Renovation einer Putzfassade Intervalle von rund 30 bis 50 Jahren. Früher handeln sollte man bei durchgehenden Rissen, hohl klingenden oder abplatzenden Stellen, Feuchteflecken innen an Aussenwänden und starkem Algenbewuchs, weil eindringendes Wasser den Schaden im Winter vergrössert.
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