Wandfunktion
Schall-, Brand-, Feuchte- und Lastanforderungen verändern Profil, Dämmung und Beplankung.
Gipserleistung in Zürich
Trockenbau schafft Räume schnell und flexibel. Die sichtbare Platte ist nur ein Teil des Systems: Unterkonstruktion, Beplankung, Dämmung, Anschlüsse und spätere Lasten entscheiden über die Funktion. Typische Ausführungen sind Leichtbauwände, Vorsatzschalen, Installationswände und abgehängte Decken – aufgebaut mit Metallständerwerk und Gipsplatten verschiedener Typen.
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Schweizer Kostenübersichten nennen für eine einfache Trockenbauwand rund CHF 48–120 pro m² und für eine Doppelständerwand rund CHF 60–155 pro m² (Stand Juli 2026). Eine abgehängte Trockenbaudecke liegt je nach System bei rund CHF 50–145 pro m². Für ein ganzes Trockenbauwand-Projekt nennen Schweizer Kostenübersichten rund CHF 2'100 bis 9'200, die Hälfte unter etwa CHF 3'150 (Stand 2026).
Den Preis bestimmen weniger die Quadratmeter als der Aufbau: Profilbreite, ein- oder zweilagige Beplankung pro Seite, Dämmung im Hohlraum, Türöffnungen mit verstärkten Profilen, Einlagen für Hängeschränke oder Lavabos und die geforderte Spachtelqualität Q2 bis Q4. Eine Offerte ist nur vergleichbar, wenn diese Positionen gleich beschrieben sind.
Eine Ständerwand aus Metallprofilen und Gipsplatten ist leicht, bringt keine Baufeuchte ein, ist in wenigen Tagen fertig und nimmt Leitungen im Hohlraum auf. Bei Umbauten in bewohnten Wohnungen und auf Holzbalkendecken ist sie deshalb meist die naheliegende Lösung.
In der Schweiz verbreitet ist zudem die massive Gipswand aus Alba-Vollgipsplatten, typischerweise 60, 80 oder 100 mm dick und für Nassräume als Hydro-Variante erhältlich. Sie ist schwerer als eine Ständerwand, dafür stossfest und ohne Hohlraum. Eine gemauerte Wand aus Backstein oder Kalksandstein bringt am meisten Masse für Schallschutz, braucht aber Verputz, Trocknungszeit und eine tragfähige Decke.
Passt das zu Ihrem Projekt?
Diese Beispiele helfen bei der ersten Auswahl. Der passende Aufbau wird am konkreten Objekt festgelegt.
Was gemacht wird
Der genaue Ablauf hängt von Bestand, Fläche und gewünschtem Ergebnis ab.
Grundriss und Nutzung klären
Aufbau und Installationen koordinieren
Unterkonstruktion und Einlagen montieren
Beplanken, verspachteln und Oberfläche vorbereiten
Fugenbild und Anschlüsse fertigstellen
Vor der Offerte
Je klarer Untergrund, Nutzung und Zieloberfläche beschrieben sind, desto besser lässt sich der passende Aufbau vergleichen.
Schall-, Brand-, Feuchte- und Lastanforderungen verändern Profil, Dämmung und Beplankung.
Türen, Sanitär, Leitungen, Schränke und schwere Lasten benötigen passende Verstärkungen.
Gleitende Deckenanschlüsse und saubere Randdetails helfen, Bewegungen kontrolliert aufzunehmen.
Standard-Gipsplatten, imprägnierte Platten für Feuchträume und mehrlagige Aufbauten für Schall oder Brand haben unterschiedliche Eigenschaften. Die Wahl folgt aus der Nutzung, nicht aus der Optik.
Kosten & Umfang
Pauschale Quadratmeterpreise sind nur vergleichbar, wenn Aufbau und Nebenarbeiten gleich definiert sind.
In Stadt und Kanton
In Umbauten müssen Bodenaufbau, bestehende Decken und Installationswege gemeinsam betrachtet werden. Eine einfache Skizze verhindert Missverständnisse bei Türpositionen und Raumgrössen.
Eingriffe in Tragwerk, Fluchtwege oder Nutzungsänderungen benötigen je nach Projekt eine Planung oder Bewilligungsabklärung ausserhalb der reinen Trockenbauausführung. Auch Brandschutzvorgaben in Mehrfamilienhäusern sind vorab zu prüfen.
Schneller zur passenden Offerte
Sie müssen noch nicht alles wissen. Senden Sie, was bereits vorhanden ist; Fotos sind freiwillig.
Häufige Fragen
Die Dicke ergibt sich aus Profilbreite, Anzahl Plattenlagen und Installationen. Eine pauschale Angabe ohne Anforderung ist wenig hilfreich.
Ja, wenn Lasten und Befestigungspunkte früh bekannt sind und die Konstruktion entsprechend verstärkt wird.
Gipsplatten (z. B. Rigips) lassen sich leicht schneiden und verspachteln; Gipsfaserplatten sind härter und werden häufig für beanspruchte oder feuchtere Bereiche gewählt. Beide Systeme eignen sich je nach Anforderung an Schall, Brand und Belastung.
In Feuchträumen werden imprägnierte oder wasserfeste Platten eingesetzt. Entscheidend ist ausserdem, dass der Untergrund nicht dauerhaft nass ist – anhaltende Feuchte gehört vorher geklärt.
Schweizer Kostenübersichten nennen (Stand 2026) für eine einfache Trockenbauwand rund CHF 48–120 pro m² und für eine Doppelständerwand rund CHF 60–155 pro m². Türen, doppelte Beplankung, Dämmung, Verstärkungen und eine hohe Spachtelqualität verschieben den Preis nach oben; Quadratmeterpreise sind nur bei gleichem Aufbau vergleichbar.
Eine Ständerwand ist in der Regel günstiger und schneller als eine gemauerte und verputzte Wand, weil keine Trocknungszeit und kein Verputz anfallen und die Decke weniger belastet wird. Eine gemauerte Wand kann sich lohnen, wenn viel Masse für Schallschutz gefragt ist oder im Rohbau ohnehin gemauert wird.
Ja. In vielen Sanierungen treffen verputzte und trocken gebaute Flächen aufeinander. Die Übergänge und die spätere Oberfläche müssen dabei gemeinsam geplant werden, damit keine sichtbaren Niveau- oder Materialwechsel entstehen.
Entscheidungshilfen
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